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Bananenkuchen vom Feinsten.

8. Mai 2020
Bester Bananenkuchen- Bestes Bananenbrot | kuchengeschichten

Huhu zusammen! Geht es allen gut? Seid ihr alle kontaktverbotsmüde und freut euch auf die anstehenden Lockerungen? Gibt es schon Pläne? Kann man sich überhaupt trauen, Pläne zu machen? Falls dem so ist: ich versteh jeden einzelnen von euch. So, so gut.

Bester Bananenkuchen- Bestes Bananenbrot | kuchengeschichten

Heute habe ich etwas richtig typisch Corona-iges für euch. In den letzten Wochen, die man coronabedingt fast ausschließlich in den eigenen vier Wändern verbracht hat, scheint die Menschheit zwei neue Hobbies gefunden zu haben: Brot und Sauerteig selber machen sowie Bananenbrot bzw. Bananenkuchen backen. Einen Beitrag zum Thema Brot/Sauerteig erspar ich euch lieber. Dafür gibt es andere Blogs, die die Sachlage enorm nachvollziehbar und richtig gut erklären (z. B. Cookieundco oder auch Brotbackliebeundmehr; heiße Empfehlungen!) – da bin ich wirklich nicht die richtige Person für. Ich bin heute hier, um euch etwas zu zeigen, das ich viel besser kann: einen richtig geil leckeren Bananenkuchen, nämlich! Oder Bananenbrot, wie manch einer sagt. Auch wenn ich diese Bezeichnung extrem irreführend finde, denn was genau ist an diesem Gebäck brot-ig?

Bester Bananenkuchen- Bestes Bananenbrot | kuchengeschichten

Warum das Rezept so geil lecker ist? Seeehr gute Frage. (Nicht, dass ich auf diese Frage gewartet hätte.) Hier meine ganz spontane Antwort: Zum einen ist es zwar süß, aber nicht oberkrass süß. Zum anderen ist es saftig und fluffig, ohne matschig zu sein. Und außerdem schmeckt es zwar nach Kuchen, aber trotzdem ein bisschen… frisch. Und, um dem ganzen die Krone aufzusetzen, lässt es sich 1a mit gesalzener Butter kombinieren: eine dicke Scheibe abschneiden und mit gesalzener Butter bestreichen. Diese kleine Dekadenz habt ihr aber nicht von mir… 🙂

Kleiner Einschub, wo wir schon bei „Butter“ sind: mit das Beste an diesem Kuchen ist ja, dass er nicht vegan ist und außerdem auch nicht zuckerfrei. Nichts gegen vegan und zuckerfrei, aber der Kuchen hier ist einfach so richtig… normal. Und unaufgeregt. Bodenständig und label-los. Diese ganzen Labels sind nämlich anstrengend und nervtötend, wenn man einfach nur mal Lust auf Kuchen hat. Einschub zu Ende.

Bester Bananenkuchen- Bestes Bananenbrot | kuchengeschichten

Der Bananenkuchen an sich ist ratzifatzi zubereitet. Es werden ein paar (nicht mehr ganz taufrische) Bananen zermatsch, mit Zucker, Butter, Mehl verrührt und fertig! Der Teig kommt in die Kastenform, die Kastenform in den Ofen, und dann heißt es: abwarten und Tee trinken. Oder ein Glässchen Herr Mosel. Das ist ein superleckerer Riesling von der, ihr werdet es kaum glauben, Mosel! Leicht süß, nicht bappig, schön erfrischend… man muss kein Weinkenner sein, um den richtig gut zu finden. (Falls jemand neugierig geworden ist: hier ist das Weingut << Link).

Bester Bananenkuchen- Bestes Bananenbrot | kuchengeschichten

Übrigens folgt hier direkt noch ein weiterer Tipp, wenn auch nicht weinbezogen: Der Bananenkuchen muss natürlich (!) ein klein wenig abkühlen, bevor er aus der Form gestützt werden kann. Wartet aber nicht aaallzulange, denn mit ein klein wenig Restwärme schmeckt er hervorragend gut.

Bester Bananenkuchen- Bestes Bananenbrot | kuchengeschichten

Bereit für’s Rezept? Tada!

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Bananenbrot

aka Bananenkuchen
Gericht: Kaffeetrinken
Keyword: Banane
Portionen: 12 Stücke
Autor: rebi

Equipment

  • Kastenform

Zutaten

  • 3 Stk Bananen gut braun
  • 1 Ei
  • 75 gr Butter geschmolzen
  • 150 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 290 gr Mehl
  • 1 TL Natron
  • 0,5 TL Salz

Anleitungen

  • Den Ofen auf 180°C, O/U-Hitze, vorheizen. Eine Kastenform gut mit Butter einfetten.
  • Die Bananen in einer Schüssel mit einer Gabel ordentlich zermatschen.
  • Zermatschte Bananen, Ei, Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät schön verrühren, sodass eine einigermaßen einheitliche Masse entsteht. (Das ist natürlich auf Grund der von Hand zermatschten Bananen nicht möglich, aber auch überhaupt nicht schlimm.)
  • Mehl, Natron und Salz dazu geben und noch ganz kurz, gerade so lange wie nötig, unterrühren.
  • Teig in die gefettete Kastenform geben und auf mittlerer Schiene 50 – 60 Minuten backen, Im Zweifel: Stäbchenprobe.

Notizen

  • Bei mir hat der Kuchen 60 Minuten gebraucht, das kommt aber sicher auf euren Ofen an. Nach 50 Minuten also ruhig schon mal nach Farbe und Stäbchen schauen 🙂
  • Megageil schmeckt eine Scheibe des Kuchens noch warm und mit gesalzener Butter. Nur am Rande und nur als Tipp unter Freunden…

Los geht’s, ab an den Herd mit eucht! Happy Wochenende 🙂



Dieser Post enthält Markennennungen (und Verlinkungen auf externe Seiten), allerdings werde ich dafür nicht bezahlt oder auf sonst eine Art vergütet. Schade irgendwie, aber wenigstens hat sich auch kein Unternehmen meine Meinung erkauft 😉


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  1. Yeah, ich liebe Bananen-“Brot” ❤️ Habe mittlerweile zwei (vegane, hihi) Rezepte dafür, die ich echt mag und werde Deins dagegen benchmarken 😉 Aber erst nächste Woche, morgen gibts Kitchen-Aid-gerührten Kuchen von meiner Mama. Happy Weekend!

    1. 😀 wie komm ich aus der Nummer wieder raus… aber ich finde vegane Kuchen auch super lecker! (und die, die’s bei euch gibt sind eh immer obergut!)
      Lasst euch den KA-Kuchen schmecken <3 und ein schönes Wochenende!

  2. 5 stars
    Gerade probiert und für sehr gut befunden. Richtig toll ist übrigens auch der mega Duft, der sich in der ganzen Wohnung verbreitet! 😉

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