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Oblatenplätzchen. Schokoladinas.

4. Dezember 2020
Schokoladinas Oblatenplätzchen | kuchengeschichten

Juhu du Weihnachtsbäcker, pünktlich zum zweiten Advent habe ich heute für dich Oblatenplätzchen aka Schokoladinas aka Heinerle – oder kennst du sie etwa unter noch einem anderen Namen?

Ich liebe dieses Weihnachtsgebäck – es erinnert mich immer an meine Oma, die die Oblatenplätzchen jedes, jedes, jedes Weihnachten gemacht hat. Allerdings als allerletztes, und zwar immer erst kurz vor Weihnachten. Es waren die besten Plätzchen und man musste immer am allerlängsten auf sie warten. Mmh – ob das wohl zusammenhängt?

Kennst du eigentlich schon die Weihnachtsbacken-Seite? Dort findest du alle kuchengeschichten-Weihnachtsrezepte auf einem Fleck! Schau doch mal vorbei 🙂

Schokoladinas Oblatenplätzchen | kuchengeschichten

Omas Begründung war, dass die Oblatenplätzchen sich nicht so lange halten, wie gebackene Plätzchen das tun. Rückblickend kann ich sagen, dass das in der Theorie vielleicht stimmt – aber realistisch gesehen: wie, bitteschön, sollen sie denn überhaupt länger als ungefähr eine Woche halten, wenn man sie einfach auch direkt essen kann? Antworten sind gerne gesehen.

Schokoladinas Oblatenplätzchen | kuchengeschichten

Übrigens sind die Oblatenplätzchen herrlich einfach herzustellen – und das mit recht wenigen Zutaten. (Ok, mehr als zwei sind es dann schon…) Die eckigen Oblaten bekommst du in jedem Supermarkt, die Schokomasse besteht aus Kuvertüre, Kokosfett, Zucker und Ei. Alles Dinge, die schnell besorgt sind. Solltest du übrigens zufälligerweise Wachteln in deinem Freundeskreis haben (also… Wachtelbesitzer!), dann kannst du auch völlig problemlos Hühnereier durch Wachteleier ersetzen. Dabei gilt: 4 Wachteleier = 1 Hühnerei. (An dieser Stelle: DANKE an Waltraud Wachtel für die großartige Arbeit!)

Schokoladinas Oblatenplätzchen | kuchengeschichten

Und ja, vermutlich hatte Oma ein klein bisschen Recht – heb‘ die Plätzchen nicht aaaall zu lange auf. Dadurch, dass die Eier erwärmt werden, sollte alles passen – wenn du aber auf Nummer sicher gehen willst, dann iss‘ sie innerhalb von 2 Wochen und lagere sie auf jeden Fall kühl. Im Kühlschrank oder zum Beispiel auf dem Balkon.

Und jetzt: Vorhang auf für das allerleckerste Weihnachtsrezept der Welt!

Schokoladinas Oblatenplätzchen | kuchengeschichten

Schokoladinas

rebi
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Zubereitungszeit 20 Min.
Wartezeit 2 Stdn.
Gericht Plätzchen
Land & Region Deutschland

Zutaten
  

  • 250 gr Blockschokolade
  • 250 gr Kokosfett
  • 2 Eier frisch
  • 100 gr Puderzucker
  • eckige Oblaten

Anleitungen
 

  • Blockschokolade mit Kokosfett in einem Topf vorsichtig und über niedriger Hitze schmelzen, abkühlen lassen.
  • Die Eier mit Puderzucker über dem Wasserbad schlagen, bis eine weiß-schaumige, warme Masse entsteht. Vom Wasserbad nehmen und bis zum Erkalten weiterschlagen.
    Schokoladinas Oblatenplätzchen | kuchengeschichten
  • Die Schokomischung langsam dazugeben und gut unterrühren.
  • Eine Oblate auf Alufolie legen und mit 2 – 3 EL Schokocreme bestreichen. Eine weitere Oblate darauf legen, diese ebenfalls bestreichen. Immer so weitermachen, bis das Ganze etwa 6 Oblaten groß ist. Mit einer Oblate abschließen. Das Prozedere wiederholen, bis die ganze Schokocreme aufgebraucht ist.
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  • Jeden "Turm" gut in Alufolie verpacken, stapeln, und mit einem Brett beschwert für 2 Stunden in den Kühlschrank legen.
  • In kleine Rechtecke schneiden.
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Notizen

  • Anstelle der 2 Hühnereier kann man z. B. auch 8 Wachteleier nutzen 🙂 so geschehen bei diesem Rezept.
  • Die Schokoladinas halten sich nicht ganz so lange wie „gewöhnliche“ Plätzchen, da sie nicht gebacken werden. Daher unbedingt kühl lagern!
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Lass‘ sie dir schmecken! Happy Freitag und tschakka!


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