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Buttermilchkuchen aka Tassenkuchen.

13. März 2020
Buttermilchkuchen Tassenkuchen | kuchengeschichten

Huhu zusammen und willkommen zum besten Rezept für alle Süßmäuler und Waagenhasser: Buttermilchkuchen.

Ein Wort der Warnung (und des Dankes) vorweg: Dieses Rezept, die Beschreibung und die Bebilderung haben wir Sarah zu verdanken. Warnung deshalb, weil ich euch hier ein Rezept präsentiere, das ich selber noch nie probiert habe… [ist das schon ein *winkmitdemlattenzaun* an Sarah?], ich aber hoffe, dass dieser Umstand baldigst beendet wird ;). Danke, auf jeden Fall, für deine Arbeit und den heutigen Artikel. Es schaut super lecker aus!

Falls jemand weitere (übrigens oberleckere!) Rezepte von Sarah sucht: hier gibt es die Sachertorte und hier den Persischen Gugelhupf. Nachbacken allerwärmstens empfohlen – für diese beiden Rezepte kann ich nämlich durchaus bürgen.

Kommen wir zurück dem eigentlichen Thema des heutigen Posts: Buttermilchkuchen aka Tassenkuchen aka Waagenhasserkuchen.

Was Buttermilchkuchen mit Waagen zu tun hat?

Nun, das ist leicht beantwortet. Dieser Buttermilchkuchen ist nämlich ein sogenannter Tassenkuchen.

Was ist denn aber nun Tassenkuchen?

Auch das ist leicht beantwortet. Tassenkuchen ist ein Kuchen (Überraschung!), dessen Zutaten einzig durch das Zurhilfenehmen (=die Zuhilfenahme) von Tassen (bzw. einer Tasse) gemessen werden. Wichtig dabei ist dabei, dass (1) durch ein Rezept hinweg eine immer gleiche Tasse genommen wird und (2) diese Tasse uuuungefähr ein Volumen von 200 ml – 300 ml besitzen sollte. Dabei geht es in erster Linie darum, die Verhältnisse zu wahren und nicht, auf den Punkt genau eine 200 ml-Tasse abzumessen. 200 ml-Tassen sehen in etwa aus, wie die Zwiebelmustertasse ganz links im Bild; auch die anderen Tassen sind für das Rezept vorzüglich geeignet:

Buttermilchkuchen Tassenkuchen Tassengrößen | kuchengeschichten

Wie backt man Tassenkuchen?

Easy peasy: anstatt die Zutaten in einer Schüssel mit Hilfe einer Waage abzumessen, werden sie mit Hilfe einer Tasse abgemessen und dann ganz „normal“, wie bei jedem anderen Kuchen auch, weiterverarbeitet. Gebacken wird dieser Kuchen auf einem stinknormalen Backblech, die Tasse kommt also wirklich nur beim Abmessen zum Einsatz.

Buttermilchkuchen Tassenkuchen | kuchengeschichten

Was ist an diesem Kuchen nun so besonders?

Das kann ich euch sagen: nicht nur, dass wir es hier mit einem Tassenkuchen zu tun haben (das dürfte an diesem Punkt hoffentlich klar sein); nein. Dieser Kuchen wird außerdem nach dem Backen, frisch aus dem Ofen und noch heiß dampfend, mit einem Becher süßer Sahne übergossen! Ist das vielleicht mal schnieke? Eben. Die Sahne macht den Kuchen nämlich, auch nach Tagen noch (wie Sarah extra im Rezept betont; war das vielleicht eine dezente Anspielung auf den Zuckerkuchen…?) :), megamäßig saftig.

Buttermilchkuchen Tassenkuchen | kuchengeschichten

Genug mit dem Geschwätz, hier ist das Rezept!

Buttermilchkuchen Tassenkuchen | kuchengeschichten
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Buttermilchkuchen

Super einfacher, dafür umso leckerer Tassenkuchen vom Blech.
Gericht: Kaffeetrinken
Land & Region: Deutschland
Keyword: Blechkuchen, Tassenkuchen
Portionen: 1 Blech
Autor: rebi

Zutaten

Teig

  • 2 Eier
  • 2 Tassen Zucker
  • 4 Tassen Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 2 Tassen Buttermilch

Belag

  • 1 Tasse Zucker
  • 2 Tassen Kokosraspeln
  • 1 Becher Süße Sahne

Anleitungen

  • Ein tiefes Backblech fetten. Ofen auf 170° O/U-Hitze vorheizen.

Teig

  • Zucker mit den Eiern schaumig schlagen. Mehl mit Salz, Backpulver und Natron mischen und zur Zucker-Ei-Masse geben. Buttermilch langsam dazugeben und vermischen.
    Teigzutaten verrühren: Buttermilchkuchen Tassenkuchen | kuchengeschichten
  • Teig aufs gefettete Backblech streichen.

Belag

  • Zucker mit den Kokosraspeln vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
    Zucker und Kokosraspeln mischen: Buttermilchkuchen Tassenkuchen | kuchengeschichten
  • Backblech auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und 20 – 25 Min backen – bis er leicht goldbraun ist. Ruhig Stäbchenprobe machen um zu schauen, ob er von innen durch ist. (= kein roher Teig bleibt am Stäbchen kleben)
  • Kuchen aus dem Ofen nehmen und <b>direkt</b> auf den noch heißen Kuchen vorsichtig den Becher Süße Sahne gießen. Nur so zieht die Sahne schön ein und macht den Kuchen, auch die Folgetage noch, schön saftig.
  • Kuchen abkühlen lassen. Schmeckt lauwarm und, ganz ordinär abgekühlt, hervorragend.

Notizen

  • eine Tasse entspricht uuungefähr 200 ml – aber keine Sorge, das ist nur ein grober Richtwert. Vielmehr geht es darum, dass du keinen Pott mit 500 ml nutzt 🙂 Das würde das Blech sprengen… und die Eier würden nicht reichen.
  • Der Kuchen hält sich gut und gerne einige Tage lang – zumindest in der Theorie, falls dann wirklich noch etwas übrig sein sollte 😉

Taschakka, das war wirklich nicht allzu kompliziert, oder? Viel Spaß beim Nachbacken!

(Und lasst Sarah doch einen lieben Kommentar mit nettem Feedback da, vielleicht gibt es dann mal wieder neue Rezepte von ihr!) 🙂


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  1. 5 stars
    Der Kuchen ist mega lecker. Hatte beim nachbacken aber direkt bei den Angaben die Zuckermenge auf die hälfte reduziert. Der Kuchen hat meiner Meinung nach nichts an Süße und Geschmack eingebüßt. Da ich nur 100g Kokosflocken hatte, musste ich diesen Teil auch halbieren, konnte aber mit dieser Menge das ganze Bleche bestreuen.

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