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Friesische Däumchen. Gewürzplätzchen.

November 23, 2018
Gewuerzplaetzchen_Friesische Daeumchen| kuchengeschichten

Hallöchen Freunde, so schön, dass ihr hier seid. Nachdem es letzte Woche das süße, kleine Stollenkonfekt gab, arbeiten wir uns auf dem Plätzchenteller ein bisschen weiter vor: heute gibt es Gewürzplätzchen. Zu sehen oben links.Stollenkonfekt mit Quark Himbeer-Marzipan-Herzen Gewuerzplaetzchen| kuchengeschichten

(Übrigens ist auch dieser Post wieder in Kooperation mit dem besten Fotografen Frankfurts entstanden, Dali von dalibro.com)

Das heutige Rezept klingt vielleicht erst mal leicht gewöhnungsbedürftig. Naja, eigentlich bin ich mir da sogar ziemlich sicher. Es sind nämlich, wie der Name schon sagt, einige Gewürze im Teig versteckelt. Unter anderem solche exotischen Gewürze wie Anis, Koriander und Ingwer.

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Ich wurde vor allem beim Koriander leicht stutzig, den ich sonst nämlich fast nur aus der thailändischen Küche kannte. In Suppen, zum Beispiel, macht er sich für gewöhnlich äußerst gut. Aber in Weihnachtsgebäck?

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Nun denn, dachte ich mir, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich holte also einmal tief Luft, schloss die Augen, und kippte die Gewürze in den Teig.

Dali war übrigens, zumindest wirkte es so, mindestens genauso gespannt wie ich und ebenfalls leicht unsicher ob des Ergebnisses.

In der Zubereitung waren die Plätzchen allerdings wirklich überzeugend einfach und schnell, das hat also sofort für sie gesprochen. Nur für den Fall, dass jemand eine Pro- & Kontra-Liste für’s Gewürzplätzchenbacken erstellen möchte.

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Alle Zutaten in eine Schüssel kippen, verkneten, in Folie gewickelt kalt stellen und dann nur noch ausrollen und in Vierecke schneiden. Backen, Schokolade drüber, zack fertig. Man muss noch nicht mal ausstechen, neu ausrollen, noch mal ausstechen, die ausgestochenen Plätzchen auf’s Blech befördern, dann bleiben sie kleben, dann verzerren sie sich… und so weiter. Ihr wisst schon. Das macht natürlich auch ober Spaß und gehört zum echten Weihnachtsfeeling dazu, aber diese hier sind so richtig gut… für Zwischendurch. Wenn’s schnell gehen muss. Wenn’s draußen schon dämmert und man eigentlich bei Dunkelheit nicht mehr backen möchte. Oder ähnliche Gründe.

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So. Falls ihr also Lust auf eine himmlisch und umwerfend gut duftende Küche und würzig-süße Plätzchen habt, die auf gar keinen Fall nach thailändischer Suppe schmecken (keine Ironie, das tun sie nämlich wirklich nicht), dann kann ich euch diese süßen Stäbchen hier empfehlen. Aufrichtig und Oberehrenwort: einfach lecker.

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Friesische Däumchen

Gericht: Plätzchen
Land & Region: Deutschland
Keyword: Advent, Anis, Gewürze, Ingwer, Koriander, Plätzchen, Weihnachten, Zimt
Author: rebi

Ingredients

Teig

  • 125 gr Butter Zimmertemperatur
  • 250 gr Mehl
  • 75 gr Haselnüsse gemahlen
  • 150 gr brauner Zucker
  • 1 TL Anis gemahlen
  • 1 TL Ingwer gemahlen
  • 1 TL Koriander gemahlen
  • 1 TL Zimt gemahlen
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier

Überzug

  • 100 gr Vollmilch Kuvertüre
  • 30 gr Schokoraspeln dunkel

Instructions

  • Butter mit Mehl, Haselnüssen, braunem Zucker, den Gewürzen (Anis, Ingwer, Koriander, Zimt) und Salz in einer Schüssel grob mischen.
  • Eier dazugeben und mit den Händen oder dem Handrührgerät mit Knethaken zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und etwa 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Wenn die 2 Stunden vorbei sind, Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Teig etwa 0,5 - 1 cm dick ausrollen. Mit einem (nicht scharfen) Messer in Rechtecke schneiden, etwa 2 x 5 cm. Die Rechtecke auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen, bis sie hellbraun sind.
  • Die Rechtecke abkühlen lassen.
  • In der Zwischenzeit die Vollmilch-Kuvertüre schmelzen. Die Enden der Rechtecke hineintunken und mit Schokoraspeln bestreuen.

Notes

  • Sollte mehr als ein Blech benötigt werden, die Bleche nacheinander backen!
  • Die Plätzchen schmecken frisch, vor allem aber nach einem Tag Durchziehen so richtig lecker und würzig. Keine Angst vor Anis und Koriander, im Gesamtpaket einfach nur lecker weihnachtlich.
  • Statt Schokoraspeln gerne auch Schokostreusel verwenden oder die Deko ganz weglassen.
  • Die Rechtecke können natürlich auch kleiner oder größer geschnitten werden, dann die Backzeit entsprechend verkürzen bzw. verlängern.
  • Das Originalrezept stammt aus dem Buch "Weihnachtsbäckerei" von Casparek-Türkkan und wurde leicht angepasst.

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PS: Ihr wisst schon. Ihr seid spitze 🙂

PPS: Lust auf noch mehr Weihnachtsgebäck? Kein Problem: Das gibt’s hier!

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  1. Mit mir wurden leider keine geteilt. Oder etwa doch?! Ich erinnere mich dunkel an ein paar Plätzchen auf meiner Party. Aber die waren so schnell weg, dass ich gar keine Gelegenheit hatte, sie zu probieren… Ich forder hiermit also neue Plätzchen an. Eine Lieferung für Montag ins Nachbar-Büro (*seufz*) bitte! 😉

    1. Eigentlich gefällt mir das wirklich gar nicht 😕 und jaaa, die gab’s tatsächlich auf deiner Party! Ersatzlieferungsforderung hab ich an die Produktion weitergeleitet… 😂

  2. Ich habe erst frische Däumchen gelesen und ich mich gefreut, dass es friesische sind 🙂 So oder so kann ich aber auch bestätigen, dass sie ober lecker sind! 🙂

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